Dampftafeln

Dampftafeln, lg p,h - Diagramme und Nomogramme für fluorierte und natürliche Kältemittel und -gemische

Der Produktvertrieb der Bundesfachschule verlegt Fachpublikationen, mit denen vorhandenes Wissen aus der Praxis für die Praxis aufbereitet und dieses Wissen als nützlicher Ratgeber und Helfer für die tägliche Arbeit verfügbar gemacht wird.

Dampftafeln, lg p,h - Diagramme

Die tabellierten Dampftafeln und die log p-h Diagramme in den Broschüren basieren auf dem Stoffdatenprogramm Refprop und wurden mit einer eigens dafür entwickelten Anwendung erstellt. Die freie Software Coolprop wurde als Schnittstelle verwendet. Die weiteren Daten wie die Zusammensetzung von Gemischen, der praktische Grenzwert und der GWP stammen aus der DIN EN 378.

Nomogramme

Die entwickelten Nomogramme zur Dimensionierung von kältemittelführenden Rohrleitungen (Saugleitung, Druckleitung und Flüssigkeitsleitung) ermöglichen die schnelle und korrekte Dimensionierung der Leitungen unter Berücksichtigung des Öltransportes und der wirtschaftlichen Betriebsweise.

Mit den Systembedingungen Verdampfungs- und Verflüssigungstemperatur sowie der Kälteleistung werden die Rohrdimensionen ermittelt. Dabei werden Druckverluste sowie die erforderliche Mindestgeschwindigkeit zum Öltransport berücksichtigt.

Kreuztabellen

Die Kreuztabellen für Kältemittel mit großem Temperaturgleit dienen zur Festlegung der Systemtemperaturen und Systemdrücke, um eine korrekte Auslegung der Bauteile zu ermöglichen.

Bei Einstoffkältemitteln (R-134a) herrscht bei gegebenem Druck bei Phasenwechsel (Verdampfen/Verflüssigen) an jeder Stelle in den Wärmeübertragern die gleiche Temperatur. Zur Vereinfachung werden die Überhitzungen in den Wärmeübertragern hier vernachlässigt. Bei Kältemittelgemischen haben die Kältemittelkomponenten unterschiedliche Siedepunkte, was zu unterschiedlichen Phasenwechsel-Temperaturen führt. In den Wärmeübertragern (Verdampfer und Verflüssiger) herrscht also an jeder Stelle eine andere Kältemitteltemperatur. Bezogen auf den Druck wird die Differenz der maximalen und minimalen Temperatur im Wärmeübertrager als Temperaturgleit bezeichnet. Die höchste Temperatur (rechte Grenzkurve) wird als „Taupunkttemperatur“ und die niedrigste Temperatur (linke Grenzkurve) als „Siedetemperatur“ bezeichnet.

Die Leistungsangaben für die Komponenten des Kältekreislaufes beziehen sich in der Regel auf die Taupunkttemperatur (EN 327, EN 328, EN 12900).

Zur Auslegung der Komponenten ist jeweils von der mittleren Temperatur an den Wärmeübertragern auszugehen, um Systemtemperaturen und –drücke, sowie die zugehörigen Taupunkttemperaturen fest zu legen. Dieser Vorgang kann nur iterativ erfolgen. Um den Aufwand zu reduzieren, wurden von der Bundesfachschule Kälte-Klima-Technik Tabellen entwickelt, die zu einer schnellen Betriebspunktfindung führen.

 R-14 R-507A
R-23

R-600

R-32R-600a
R-50R-717 Ammoniak
R-125R-718 Wasser
R-134aR-723 Ammoniak/DME
R-143aR-744 CO2
R-152aR-1150
R-170R-1234yf
R-E170R-1234ze
R-218R-1233zd
R-290R-1270

R-404A

R-407CR-449A
R-407FR-450A

R-410A

R-452A

 

R-417AR-452B
R-422AR-452C
R-422DR-454A
R-427AR-513A
R-430AR-601
R-436AR-601a
R-436B
R-437A
R-438A
R-448A

 

 

Dampftafel Bestellanfrageformular

Dampftafel Bestellanfrageformular
Alle Broschüren enthalten ein log p-h Diagramm, eine Seite mit ausgewählten Stoffdaten und eine Sättigungstafel nach Temperatur sowie Nomogramme für die Rohrleitungsdimensionierung. Außer Wasser enthalten alle weiteren Broschüren eine Tafel für den überhitzten Zustand in 1 K Schritten. Die Tafel für CO2 enthält zusätzlich eine isobare Tafel für überkritische Drücke. Gemische mit großem Temperaturgleit enthalten Sättigungstafeln nach Druck und Temperatur, sowie Projektierungshilfen (Kreuztabellen) für Verdampfer und Verflüssiger. Alle Preise zuzüglich gesetzlicher gültiger USt.
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