Meisterausbildung Kälteanlagenbauermeister/in

Meisterausbildung - Teil I und II Teilzeit in Maintal

So meistern Sie Ihre Ausbildung

Im zweijährigen Turnus (2017, 2019, ...) beginnt im Januar die Teilzeitausbildung. Für zwei Jahre wird den Teilnehmern jeden Freitag (nachmittags) und jeden Samstag (ganztags) die Meisterausbildung berufsbegleitend angeboten.
Wie bei der Vollzeitausbildung findet auch beim Teilzeitlehrgang die theoretische Prüfung ca. Mitte November des zweiten Ausbildungsjahres statt. Danach muss vom Teilnehmer eine vierwöchige Vollzeitphase eingeplant werden, in der die Werkstattpraxis und die praktische Prüfung (Mitte Dezember) stattfinden.

Voraussetzungen

  • Gesellenprüfung im Kälteanlagenbauer-Handwerk oder einem verwandten Handwerk Berufspraxis:
  • Für gelernte Kälteanlagenbauer(innen)/Mechatroniker(innen) für Kältetechnik ist keine praktische Gesellentätigkeit vorgeschrieben.
  • Für Personen, die bereits eine Meisterprüfung in einem verwandten Handwerk abgelegt haben, wird ebenfalls keine Berufspraxis gefordert.
  • Personen, die eine Gesellenprüfung in einem verwandten Handwerk abgelegt haben, müssen eine zweijährige Berufspraxis in der Kälte- bzw. Klimatechnik nachweisen.

Abschluss

Kälteanlagenbauermeister

  • Ablegung der Meisterprüfung vor der Meisterprüfungskommission der Handwerkskammer. Nach bestandener Prüfung erhalten die Teilnehmer ein Prüfungszeugnis mit den Einzelnoten sowie den Meisterbrief.
  • Zertifikat Kat. I gemäß Durchführungsverordnung (EU) 2015/2067
  • Zertifikat über die Schulung nach GGVSEB
  • Für Meisterschüler besteht in Hessen die Möglichkeit, nach bestandener Prüfung zu einem Weiterstudium an einer Fachhochschule oder an der Europäischen Studienakademie Kälte-Klima-Lüftung in Maintal.
  • Zertifikat und Zeugnis der Bundesfachschule Kälte-Klima-Technik

Hinweise

Die Bundesfachschule Kälte-Klima-Technik wurde vom Kultusministerium des Landes Hessen in das Verzeichnis der förderungsfähigen Lehranstalten aufgenommen.
Die Maßnahme erfüllt die Kriterien des Aufstiegsfortbildungsgesetzes (AFBG, BAföG).
Informationen zum "Meister-BAföG" unter www.meister-bafoeg.info oder unter der kostenlosen Telefonnummer 0800-6223634.

Zulassung erfolgt durch die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main für Maintal bzw. durch die Handwerkskammer Erfurt für Niedersachswerfen. Zulassung muss vom Bewerber selbst beantragt werden (Tätigkeitsnachweis beilegen).

Die Prüfung findet im Anschluss an die Ausbildung am Ausbildungsort (Maintal/Niedersachswerfen) statt und wird durch die Meisterprüfungskommission der zuständigen Handwerkskammern abgenommen, wobei zusätzliche Prüfungsgebühren anfallen.

Dauer und Form

Teil I Fachpraxis
Teil II Fachtheoretische Kenntnisse

Teile I und II
2 Jahre mit anschließender Meisterprüfung für diese Teile.
In diesem Lehrgang ist ein 3,5-wöchiges Vollzeitseminar "Praxis" enthalten.

Freitag: 14:30 bis 20:30 Uhr
Samstag: 08:00 bis 16:15 Uhr
Ferien: ca. 4 Wochen Sommerferien

Termine/Orte/Preise

Teilzeit Teile I und II:
07.01.2019 bis 11/2020 Maintal 

EUR 8.400,00 (inkl. Bücher und BFS-Skripte)
(Prüfungsgebühr der Handwerkskammer nicht enthalten)

Lehrinhalte

Teile I und II:

Bereich Grundlagen

Fachmathematik
Wärme- und Strömungslehre
Fachzeichnen
Wärmedämmung, Kälteschutz, Schallschutz
Verkaufsschulung, Kundenbetreuung

Bereich Kältetechnik

Verfahren der Kälteerzeugung
Hauptteile der Kälteanlage
Regelungstechnik in Kälteanlagen
Betriebs- und Hilfsstoffe
EG-Recht und Sicherheitsvorschriften für Kälteanlagen
Klimatechnik
Projektierung
Planung und Projektierung energieeffizienter Anlagen
Betrieb und Wartung von Kälteanlagen

Bereich Elektrotechnik

Elektrotechnik
Steuerungstechnik
Messtechnik für die Elektro- und Steuerungstechnik

Auftragsabwicklung

Erfolgs-, kunden- und qualitätsorientierte Auftragsabwicklung
Methoden der Arbeitsplanung
Fachkalkulation

Betriebsführung und Organisation 

Betriebliche Kostenstrukturen und Kennzahlen
Marketing und Qualitätsmanagement
Arbeits- und Umweltschutz

Ausbildungs- und Prüfungsphase

Vorbereitung auf das Meisterprüfungsprojekt, Situationsaufgabe und Fachgespräch
Durchführung der Meisterprüfung

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